Kleidung beim Vorstellungsgespräch

Was soll ich nur anziehen? Das ist eine Frage, die sich nicht nur viele Menschen jeden Morgen stellen, sondern noch mehr Menschen am Morgen des Vorstellungsgesprächs. Manch einem fehlt vielleicht das Gespür für Farben und Formen, andere sind einfach verunsichert, weil es so viele verschiedene Ratschläge gibt – hier einige Tipps.

Kleidung und Aussehen

Es gibt keine allgemeingültige Empfehlung wie „xy ist Pflicht“. Nur die Angemessenheit der Kleidung ist Pflicht – und das ist in jedem Beruf und von Firma zu Firma unterschiedlich. Mitunter können diese Ansätze sehr unterschiedlich ausfallen.

So sind Turnschuhe an sich tabu – was aber, wenn man sich im Sportschuhgeschäft bewirbt? Je nach Unternehmensphilosophie können Turnschuhe dann sogar nötig sein. Übertreiben Sie es nicht, nehmen Sie Ihr Aussehen und die Kleiderwahl aber auch nicht auf die leichte Schulter.

  1. Wählen Sie branchenübliche Kleidung. In der Bank sind Anzug und Krawatte Pflicht, als Bauhelfer machen Sie sich damit lächerlich
  2. Versuchen Sie anhand von Webseiten oder Firmenprospekten und Artikeln einen Eindruck zu gewinnen, was für ein Dress-Code in einer Firma herrscht und orientieren (nicht kopieren) Sie sich an ihm.
  3. Gehen Sie NICHT am selben Tag zum Frisör: Zum einen kann auch ein guter Frisör einen schlechten Tag haben. Zum anderen sieht man (bzw. hauptsächlich Frauen) nach einem Frisörbesuch selten so aus, wie man eben normalerweise aussieht. Außerdem sollte sich, wer sich brunette beworben hat, nicht unbedingt blond vorstellen gehen (oder andersrum).
  4. Wer wechselnd Kontaktlinsen und Brille trägt, sollte darauf achten, sich für die Sehhilfe zu entscheiden, mit der auch das Bewerbungsfoto geschossen wurde. Alles andere führt zu Irritationen der Gesprächspartner, wenn der Gegenüber ganz anders aussieht, als auf dem Bild.
  5. Für Schmuck und Make-up gilt: Weniger ist mehr. Dezent sollte beides sein. Auf religiöse Symbole und politische Buttons sollte man ebenso verzichten, wie auf alles, was missinterpretiert werden könnte (angefangen bei der AIDS- oder Brustkrebs-Schleife, bis hin zu Pentagrammen und Runensymbolen)
  6. Schuhe sind oft unterschätzt, wenn es um die Kleidungswahl geht – und doch sind sie wichtig. Ungepflegte, eingerissene und schmutzige Schuhe könnten das sonst so gute Gesamtbild sehr nachhaltig stören.



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