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Nebenjobs als Medizinische Schreibkraft

Ein klassischer, kaufmännischer und medizinischer Nebenjobs im Büro oder zu Hause.
Minijobber als medizinische Schreibkräfte werden in Arztpraxen, die viele Briefe produzieren, in Krankenhäusern und Universitätskliniken gebraucht. Gerade in großen Facharztpraxen, die von anderen Ärzten Patienten überwiesen bekommen, werden viele medizinische Schreibkräfte benötigt, um eine schnelle Befunderstellung und -übermittlung an den überweisenden Arzt zu garantieren. Es gibt mittlerweile auch im Internet medizinische Schreibdienste, die für verschiedenste Arztpraxen und Krankenhäuser die Befunderstellung übernehmen. Auch dort werden immer wieder Schreibkräfte mit medizinischen Vorkenntnissen benötigt.

Aufgabenbereich

Die medizinischen Schreibkräfte werden hauptsächlich für das Schreiben der Befunde nach Diktat benötigt. Weiterhin können sie aber - wenn erforderlich - auch Dienst in den Anmeldungen der Praxen tun. Sie müssen natürlich dementsprechend eingearbeitet werden. Auch den Postdienst, sprich also das Einsortieren der Briefe in entsprechende Briefumschläge und das Frankieren dieser, das Etikettieren von Paketsendungen (Befunde mit Röntgenbildern, CT-Aufnahmen etc.) und zur Post bringen wird in den meisten Fällen von den medizinischen Schreibkräften oder den Mitarbeiterinnen der Anmeldung übernommen.

Voraussetzungen

Das 10-Finger-Schreiben muss perfekt beherrscht werden, da Sie teilweise im Akkord arbeiten werden. Weiterhin sind EDV-Kenntnisse unbedingt erforderlich, in die spezielle praxisinterne Software werden Sie eingearbeitet. Sie sollten das medizinische Vokabular kennen oder aber zumindest die Bereitschaft zeigen, sich in dieses Vokabular schnellstmöglich einzuarbeiten. Bei vielen Stellenanzeigen werden Kenntnisse des medizinischen Vokabulars gefordert. Ein Tipp: Schaffen Sie sich hierfür den Pschyrembel an, das ist ein medizinisches Wörterbuch, welches auch Ärzte nutzen. Auch als ausgebildete Arzthelferin, die bei der Ausbildung ja das 10-Finger-Schreiben erlernen, können Sie sich nach der Ausbildung als medizinische Schreibkraft bewerben.

Arbeitszeiten

Ihre Arbeitszeiten können Sie unterschiedlich gestalten. Natürlich müssen Sie sich nach den Gegebenheiten der Praxen und Krankenhäuser richten. Es besteht die Möglichkeit, während der Sprechzeiten in Teilzeit, aber auch in Vollzeit im Büro zu arbeiten, als Aushilfe z. B. abends zum Schreiben in die Praxis zu kommen, aber auch Ihre Arbeit als Minijob oder 450-Euro-Job während der Praxissprechzeiten im Büro zu erledigen. Einige Praxen und Krankenhäusern bieten Ihnen auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten und damit ein sicheres Zweiteinkommen zu erzielen. Homeoffice hat den Vorteil, dass Sie keine Fahrtkosten haben und z. B. zu Hause sind, wenn Ihre Kinder aus der Schule kommen. Auch sind Sie jederzeit für die Schule zu Hause zu erreichen und abkömmlich. Auch in der Heimarbeit können Sie als medizinische Schreibkraft sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit arbeiten. Als Schüler- bzw. Ferienjob ist diese Tätigkeit nicht zu empfehlen, da - wie gesagt - medizinisches Vokabular vorausgesetzt wird bzw. erlernt werden muss. Gerade für Studenten aus dem biologischen, medizinischen und sprachwissenschaftlichen Bereich ist ein Nebenjob als medizinische Schreibkraft durchaus sinnvoll, um das Bafög etwas aufzubessern, da diese Fächer - genauso die das medizinische Vokabular - viel mit dem Lateinischen zu tun haben.

Verdienstmöglichkeiten

In Krankenhäusern richtet sich der Verdienst nach dem jeweils gültigen Tarifvertrag. Für Arztpraxen gilt zwar auch ein Tarifvertrag für Arzthelferinnen, denen Sie ungefähr gleichgestellt sein sollten, aber die meisten Ärzte zahlen unter Tarif (dies wird mit meistens mit der schlechten Finanzausstattung im Gesundheitswesen begründet). Hier wird der Tarifvertrag höchstens als Berechnungsgrundlage verwandt, Gehaltssteigerungen gibt es im Laufe der Jahre selten. Sicherlich gibt es da auch einige positive Ausnahmen, aber die sind selten. Sie müssen also Ihr Gehalt und Gehaltssteigerungen jeweils selbst mit Ihrem Arbeitgeber aushandeln. Generell gilt, dass bei der Berechnung Ihres Einstiegsgehalts von Ihrem jetzigen Alter und Ihren Berufsjahren im medizinischen Bereich ausgegangen wird.

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