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Nebenjobs als Fahrkartenkontrolleur

Der Fahrkartenkontrolleur ist eine Notwendigkeit im öffentlichen Nahverkehr und wahrscheinlich wurde jeder Bus- und Bahnpassagier schon einmal von ihm um den Nachweis des Fahrscheins gebeten - der Fahrkartenkontrolleur. Die einen empfinden jede Kontrolle als lästig, andere wiederum freuen sich, dass die Gerechtigkeit Einzug hält und Fahrgäste ohne Fahrschein zur Rechenschaft gezogen werden können.
Aber was genau charakterisiert diesen Beruf eigentlich, der gerne als Nebenjobs und damit zum Erwerb eines Zweiteinkommens ausgeübt wird?

Aufgabenbereich

Die Hauptaufgabe des Fahrkartenkontrolleurs im Nebenjobs besteht darin, die Fahrkartengültigkeit der Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs zu kontrollieren und im Falle des "Schwarzfahrens", also dem Fahren ohne gültigen Fahrschein, die Personalien des Betroffenen aufzunehmen und an die Firmenstelle weiterzuleiten. Die Datenaufnahme erfolgt entweder direkt im Fahrzeug oder an der nächstmöglichen Haltestelle.
Zudem ist es seine Pflicht, eventuell auftretende besondere Vorkommnisse zu vermerken und zu melden. Hat ein Fahrgast ein Anliegen, sollte der Fahrkartenkontrolleur die Frage beantworten können.

Voraussetzungen

Um diesen Nebenjobs ausüben zu können, ist eine etwa vierwöchige Ausbildung notwendig, in der der angehende Fahrkartenkontrolleur im Bereich des Streckennetzes und der Tarife geschult wird. Zudem findet eine psychologische Schulung statt, um in Konfliktsituationen mit den Fahrgästen angemessen reagieren zu können und sich nicht provozieren zu lassen, denn nicht selten können "Schwarzfahrer" aggressiv werden.
Und auch die Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen zum Selbstschutz stehen in den Ausbildungskursen auf dem Plan.
Charakterlich sollte der Kontrolleur selbstverständlich freundlich und souverän sein und dank einer gesunden Lebensweise auch die entsprechende Fitness mitbringen, da neben ständigem Stehen und Laufen manchmal auch Sprints nötig werden - zum Beispiel, wenn Ertappte versuchen, zu fliehen.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten dieses Nebenjobs sind recht variabel und finden in Schichten statt. So kann der Kontrolleur morgens, mittags, abends oder gar in der Nacht eingesetzt werden.
Die Stundenzahl pro Woche kann von weniger als fünf Stunden, über 15 bis 30 Wochenstunden bis hin zu über 30 bis 50 Arbeitsstunden in der Woche variieren. Dies ist von der Anstellungsart - fest als Hauptberuf oder als Nebenjobs - abhängig.
Zudem sind Fahrkartenkontrolleure mit einem Partner im Einsatz, also zu keiner Zeit allein. Die Gefahr, Opfer von körperlicher Gewalt bei einem Solo-Einsatz zu werden, ist einfach zu groß. Auch deshalb werden in der Regel nie zwei Frauen in eine Schicht geschickt.
Heimarbeit ist bei diesem Nebenjobs dementsprechend nicht möglich - zuhause können lediglich Konfliktsituationen geprobt werden, was allerdings sehr hilfreich sein kann.

Verdienst

In der Regel kann ein Verdienst von ungefähr 10€ pro Stunde erzielt werden. Jedoch gibt es auch Verkehrsbetriebe, die weitaus weniger zahlen. Allerdings ist dieser Nebenjobs besonders für Studenten eine sehr schöne Möglichkeit, neben dem BAFöG ein hilfreiches Zweiteinkommen zu verdienen. Dieser Fakt, dass die öffentlichen Nahverkehrsbetriebe gerne Studenten einstellen, macht den Job als Fahrkartenkontrolleur zu einem typischen Studentenjob. Wie schon oben angedeutet, sind jedoch auch Festanstellungen möglich.

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