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Nebenjobs als Blutspender/Plasmaspender

Wer ein Zweiteinkommen oder einen Nebenjob braucht, kann sich als Blutspender oder Plasmaspender bewerben. Ansprechpartner sind hierbei insbesondere Kliniken, wie zum Beispiel die Uniklinik in Homburg-Saar, die eine eigene Blutspendezentrale unterhält. Weiterhin benötigt das Deutsche Rote Kreuz fortlaufend Blutspenden, allerdings gibt es hierfür normalerweise keine Entlohnung. Die Uniklinik in Homburg und andere Kliniken zahlen jedem Blutspender hingegen eine Aufwandsentschädigung von derzeit 27 Euro für jede Spende. Plasmaspender erhalten 75 Euro. Das Geld kann überwiesen, aber auch direkt in einer örtlichen Bank in bar ausbezahlt werden.

Wichtig: Körperliche Gesundheit

Blutspender oder Plasmaspender kann jede Person sein, die 18 Jahre alt ist, mindestens 50 Kilogramm wiegt und gesund ist. Es ist ein Personalausweis vorzulegen. Ausländer benötigen eine Aufenthaltsbescheinigung. Vor der ersten Spende wird jeder Blutspender und Plasmaspender ärztlich untersucht. Die Blutgruppe wird bestimmt, der Spender erhält einen Blutspendepass. Es ist zudem ein umfangreicher Fragebogen auszufüllen. Hierin werden eventuelle Vorerkrankungen des Blutspenders oder Plasmaspenders abgefragt. Ferner wird gefragt, ob man HIV-gefährdet ist, also homosexuelle Kontakte hat oder Drogen zu sich nimmt oder zu einer besonders gefährdeten Berufsgruppe gehört . Das damit verbundene Risiko soll vermieden werden, da es für eine Blutspende nicht kalkulierbar ist. Ebenso abgelehnt wird, wer sich in den Wochen vor der Spende in afrikanischen Ländern aufgehalten hat, wer Alkohol-, Drogen- oder Suchtmittelprobleme hat oder bestimmte Medikamente zu sich nimmt. Auch schwangere Frauen sollten nicht spenden, ebenso wenig Personen, die akut an einer Infektionserkrankung leiden.

Was nach der Spende zu beachten ist

Der Blutspendedienst hat vorgegebene Spendezeiten. Sie liegen vormittags und nachmittags, an einem oder zwei Tagen sind Spenden auch bis zum späten Abend möglich. Der Blutspender oder Plasmaspender sollte keinesfalls mit nüchternem Magen zur Spende erscheinen, damit der Kreislauf nach der Spende nicht zu sehr beansprucht wird. Vor der ersten Spende sowieso und vor jeder weiteren Spende wird vorab mit einer Blutprobe, die aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen entnommen wird, der Hämaglobinwert (Eisengehalt des Blutes) überprüft. Er muss in einem bestimmten Bereich liegen, sonst wird die Spende abgelehnt. Man sollte also vorher nicht unbedingt Eisenpräparate zu sich nehmen. Die Blutspende benötigt etwa 20 Minuten, der Spender gibt 450 Milliliter Blut ab.

Plasmaspender geben etwa 650 ml Blutplasma ab. Dabei werden die Blutplättchen und das Blutplasma von dem restlichen Blut getrennt und die nicht benötigten Restbestandteile des Blutes dem Körper wieder zugeführt. Die Plasmaspende nimmt bis zu 2 Stunden in Anspruch.

Nach der Spende ruht man sich etwa eine halbe Stunde lang in einem dafür vorgesehenen Ruheraum unter ärztlicher Aufsicht aus, erst dann ist die Teilnahme am Straßenverkehr wieder erlaubt. Wichtig ist, dass man in der Ruhephase und danach ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nimmt und isst, damit der Körper die fehlende Blutmenge schnellstmöglich nachbilden kann. Eine Blutspende ist bei Männern alle 8 Wochen, bei Frauen alle 12 Wochen zulässig. Plasmaspender können alle 14 Tage spenden, maximal aber nur 25 Liter Plasma im Jahr. Der Einstich in die Armvene ist harmlos, wer Probleme mit dünnen und nur schwierig auffindbaren Venen hat, darf nicht allzu zimperlich sein.

Vorteilhaft ist zudem, dass jeder Spender einen Spenderpass mit der genauen Angabe seiner Blutgruppe erhält und sein Blut bei jeder Spende auf Krankheitsanzeichen überprüft wird. Außerdem leistet jeder Spender einen gesellschaftlichen Beitrag, den er möglicherweise irgendwann einmal selber im Falle der Notwendigkeit einer Blutspende für sich selber in Anspruch nehmen muss.

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