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Anschreiben für Nebenjobs

Es ist ein Kreuz mit den Anschreiben. Man hat so viel zu sagen, aber die Worte wollen einfach nicht aufs Papier. Egal ob als Aushilfe, für einen Minijob oder eine ganz reguläre Vollzeitbeschäftigung: Ein Anschreiben ist ein hartes Stück Arbeit.

Wenn es nicht gerade um eine Initiativ-Bewerbung geht, die noch einmal ganz andere Voraussetzungen erfüllen muss, macht es immer Sinn, vorab mit dem Unternehmen telefoniert zu haben. Es ist dann ungleich leichter, einen Anfang für ein Anschreiben zu finden.

„Sehr geehrte Damen und Herren,
vorab möchte ich mich für das nette Telefonat am 11.11.2011 mit Frau Meyer bedanken, die mir netterweise mitteilte, dass Sie eine Aushilfe für das Weihnachtsgeschäft ab dem 01.12.2011 suchen....“

Einfach kann man keinen Einstieg finden. Der Leser weiß direkt, dass man bereits Kontakt hatte und mit wem. Außerdem weiß er so direkt, worum es genau geht. Und mit etwas Glück hat „Frau Meyer“ ja auch noch ein nettes Wort über Ihr Telefonat zu berichten.

Ansonsten gilt das, was für jedes Anschreiben bei Anlehnung an die AIDA-Formel gilt:


  1. A wie Attention_
    Finden Sie eine nicht langweilige Standardeinleitung. Erste Sätze wie „Hiermit bewerbe ich mich um“ oder „mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen.“ möchte niemand wirklich lesen. Seien Sie kreativ, erwecken Sie Aufmerksamkeit und bleiben dabei sich selbst treu. Für den einen mag ein „Sehr geehrte Damen und Herren, vor 23 Jahren wurde das Glück Ihres Unternehmens geboren....“ ein guter Einstieg sein – wer bereit ist, das Risiko einer negativen Aufmerksamkeit einzugehen und dann im Vorstellungsgespräch noch eben die Selbstsicherheit ausstrahlt, die der Satz vermuten lässt, für den ist es vielleicht der passende Einstieg.
  2. I wie Interest
    Wecken Sie das Interesse des Lesers, indem Sie ihn von Ihren Qualifikationen überzeugen. Scheiben Sie in 2-4 Sätzen: Was ich kann!
    Dies ist der erste Punkt, den Chefs und Personaler näher betrachten. Sie wollen wissen: Bringt der Bewerber die nötigen, fachlichen Voraussetzungen mit?
  3. D wie Desire
    Das Interesse ist geweckt und der Leser hat den Eindruck, dass Sie fachlich vielleicht geeignet sein könnten. Aber Hand aufs Herz: Wenn Sie zwei fahrtüchtige PKW vor sich stehen haben, die beide noch 2 Jahre TÜV haben: Für welches entscheiden Sie sich? Auch wenn man es kaum glauben mag: Nichts ist so emotional geprägt, wie der Autokauf. Sei es, dass das Herz an einer Marke, Farbe, Alu-Felgen, CD-Wechsler oder ähnlichen – für die Fahrtauglichkeit irrelevanten Merkmale geht. Außer vielleicht eben der Einstellung neuer Mitarbeiter. Denn die Qualifikation ist nur eins der drei Einstellungskriterien. Ein weiteres ist die Persönlichkeit – und um die sollte er in diesem Punkt gehen. Schreiben Sie in 2-3 Sätzen: Wer und wie Sie sind!
  4. A wie Action
    Und das dritte Kriterium? Ist die Motivation des Bewerbers. Und nichts wirkt unmotivierter, als eine gelangweiltes „Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören“
    Hier liegt es an Ihnen, den Leser dazu aufzufordern, aktiv zu werden. Erwecken Sie hier den Eindruck, dass Sie eh nicht damit rechnen, dass man sich bei Ihnen meldet, wird das wahrscheinlich auch nicht passieren. Scheint es aber so, als würden Sie eine Rückmeldung erwarten, wird man nicht so schnell geneigt sein, Sie zu enttäuschen.

Wenn man sich an dieser Richtlinie auch nur grob entlang hangelt, ist ein gut strukturiertes Anschreiben nicht mehr schwer. Es mit Inhalt und Leben füllen, sollte aber jeder für sich selbst, denn gerade das Anschreiben sollte Ihre Persönlichkeit widerspiegeln.

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